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| Blick auf die Arbeit |
Foto: Perlbach |
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Seit 1993 arbeite ich mit meinem Mann, dem Keramiker Georg Weseloh, zusammen. Er absolvierte eine Lehre in Hamm und arbeitete dann 14 Jahre lang als Dreher für die Werkstatt Kumpmann, Göttingen. Die von ihm entwickelten Gefäße sind dünnwandig und vorwiegend für den Gebrauch bestimmt. Seine Formen entspringen zuweilen einer alten keramischen Tradition. Somit steht seine Arbeitsweise in einem starken Gegensatz zu der meinigen: Bei meinen Stücken steht das Unikat im Vordergrund, während es bei Georg mehr auf den handwerklichen Herstellungsprozess ankommt. Als rein illusorisch erwies sich das Vorhaben in kurzer Zeit viele gute Stücke zu fertigen. Handwerkliches Geschick, phanthasiereiche, künstlerische Gestaltung und genaues Sehen zu verbinden, ist die Grundlage unserer Arbeit. Jedes unserer Gefäße und Objekte ist ein Unikat, mit dem eine intensive Auseinandersetzung stattgefunden hat. Unser Repertoire reicht von typischen Gebrauchsgegenständen bis hin zu besonderen Unikaten. |